Waren Lieferung
Ich hatte ja schon zurov von den Baxter (Hersteller der Dialyse Flüssigkeit) Lieferungen berichtet.
Aber ich wollte heute nochmal genauer darauf eingehen.
Aber ich wollte heute nochmal genauer darauf eingehen.
Hier seht ihr ungefähr 260 kg Ware. Dazu kommen immer wieder noch Schachteln mit Schläuchen, Desinfektionsflüssigkeiten (Seife, Flächendesinfektion, Körper- und Händedesinfektionsmittel), verschiedene Plastikkappen, mit denen der eigene Katheter steril verschlossen wird usw. und Verbandsmaterial, damit man die Ausgangsstelle nach dem Duschen wieder neu verpflastern kann.
Damit ich nicht ständig das Gefühl habe in einem Krankenhaus Lagerraum zu leben habe ich mir folgendes ausgedacht:
So muss ich nicht ständig auf das ganze Zeug schauen.
Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, dass eine Sache, auf die ich mich am meisten freue bei einer Nierentransplantation die ist, dass ich so viel mehr Platz wieder in meiner Wohnung habe.
Im Bad stehen z.B. auch noch zwei große Mülleimer für den Plastik- und den allgemeinen Müll. In den allgemeinen Müll kommt alles, was irgendwie schmutzig ist. Z.B.: Verbandszeug oder die Schläuche, durch die das abgelassenen Dialysat lief.
In den Plastikmüll kommt alles "saubere" Plastik.
Das ist der Verpackungsmüll allein der Beutel pro Tag.
Über die Zeit entwickelt man Strategien, wie man alles Platzsparend verräumt. Auch die Abläufe an der Maschine werden immer mehr durchdacht, sodass man keinen Handgriff zu viel macht, bzw. Zeit verschwendet, da das Aufbauen des Geräts am Abend nicht gerade zu meinen Lieblingsaktivitäten gehört, aber ein Übel ist, was ich so hinnehmen muss. So nutze ich dann jede Sekunde, in der die Maschine dann Entlüftet oder ähnliches tut, um in der Zeit dann den Müll zu verräumen oder ähnliches.
Genauso habe ich auch für den Müll herausgefunden, dass man, wenn man die Verpackungen zusammenlegt und einmal in der Mitte faltet, diese dann in die Verpackung vom kleinen Beutel passen:
So spar ich mir schonmal Platz im Gelbensack.
Allgemein läuft das mit der Bestellung so:
- Ich habe einen Plan, auf dem die Liefertermine für das Jahr angegeben sind
- Ich rufe das Dialysezentrum in Offenburg an und gebe denen durch, was sie für mich bestellen sollen
- Die Bestellung sollte immer etwas länger als zwei Wochen reichen, da ich ja bereits erwähnt habe auch mal kaputte Beutel haben kann, bzw. Beutel wegschmeißen muss, wenn ich nicht steril gearbeitet habe.
- Montags ruft dann die Lieferfirma bei mir an und erkundigt sich, ob sie zwischen 8:00 und 13:00 oder 13:00 und 16:00 Uhr kommen sollen.
- Dienstags kommt dann die Ware. Ein Dankeschön an dieser Stelle, an meine Lieferanten die seit zwei Jahren die vielen Kilos in den dritten Stock ohne Aufzug schleppen müssen! (die freuen sich vermutlich noch mehr darüber, wenn ich eine neue Niere bekomme, als ich)
Da ich davon ausgehe, dass viele Leute nicht mehr arbeiten gehen, wenn sie an der Dialyse sind, ist das mit der Uhrzeit kaum ein Problem. Da ich aber noch arbeiten gehe, ist es immer wein weiterer organisatorischer Aufwand, entweder in der langen Zeitspanne Zuhause zu sein, bzw. jemanden zu finden, der für mich Zuhause wartet.




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